Der Kaminkehrer: Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperte

bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger

Klaus Herrmann

Hydraulischer Abgleich bei Zentralheizungssystemen

Der sog. "hydraulische Abgleich" ist ein hervorragendes Mittel um mit einfachen Aufwand auf Dauer Energieeinsparungen zu erzielen ohne auf den gewohnten Heizkomfort verzichten zu müssen. Als zusätzlicher Vorteil kommt dazu, dass evt. vorhandene Strömungsgeräusche an den Heizkörpern verschwinden und alle unterversorgte Räume schneller aufgeheizt werden können.

Was ist der "hydraulische Ausgleich"?

Hierzu ist ein kurzer Ausflug in den Wärmefluss innerhalb eines Gebäudes erforderlich. In einem beheizten Gebäude muss immer nur die Wärmemenge nachgeführt werden, die durch Raumabschlüsse zu kälteren Außenzonen (Außenluft, unbeheizte Nebenräume) verloren geht. Für die Förderung der benötigten Wärme ist das Heizungssystem und die Heizkörper im Raum verantwortlich. In der Vergangenheit wurden die Heizkörper mit Wassermengen versorgt, die ein Vielfaches des Wärmebedarfes des Raumes zu den Heizkröpern transportierten. Besitzt der Heizkörper ein Thermostatventil versucht dieses die Raumwärme auf dem eingestellten Wert zu halten und drosselt oder stoppt die Wasserzufuhr zum Heizkörper. Weil dies bei den anderen Heizkörpern im Heizungssystem ähnlich geschieht, wird eine enorme Wassermenge innerhalb des gesamten Heizungssystem umeinandergepumpt ohne dass es zur weiteren Beheizung der Räumlichkeiten sorgt. Dadurch wird einerseits unnütz Antriebsenergie (Pumpenstrom) vernichtet als auch Abkühlungsverluste im gesamten Rohrleitungsnetz erzeugt. Allein die vermeidbaren Wärmeverluste betragen hier etwa 10-15% des jährlichen Energieeinsatzes.

 

Um die Wärmezufuhr gezielt den Räumlichkeiten zukommen zu lassen ist der sog. "hydraulische Abgleich" erforderlich. Hierbei wird für jeden Raum die Wassermenge eingestellt, die für die Ausgleichung der Wärmeverluste nötig ist. Nachdem dies für alle Heizkörper geschehen ist wird die Leistung der Umwälzpumpe auf die stark minimierten Durchflussmengen angepasst. Als Resultat erhalten Sie behaglich warm beheizte Räume bei minimierten Energieverbrauch und reduziertem Strombedarf.

 

Die Kosten für den hydraulischen Abgleich werden zur Zeit zu 25% von der KfW im Rahmen eines Zuschussprogrammes übernommen.

 

Nähere Infos können Sie über den untenstehenden Link erhalten.


Reich werden durch eingesparte Energie

Reich werden durch eingesparte Energie

Schon der Automobilwerkgründer Henry Ford erkannte sehr früh:

"Reich wird man nicht durch das was man verdient, sondern durch das was man nicht ausgibt"

 

In die heutige Zeit übersetzt lautet dieses Zitat treffend:

 

"Reich wird man nicht durch das was man verdient, sondern durch das was man nicht verheizt"

Einen sehr interesseanten Weg sieht die Deutsche Energieagentur (DENA) als Ausweg aus der Finanzkrise. Anstatt Finanzmittel einer ungewissen Zukunft zu überlassen, ist es eine ernsthafte Überlegung diese Gelder in die Immobilie zu investieren. Vorteil: Die Rendite ergibt sich aus der Einsparung durch geringeren Energieverbrauch bei zukünftig steigenden Energiepreisen. Gleichzeitig wird das Gebäude modernisiert, was eine enorme Wertsteigerung des Gebäudes darstellt. Das schönste ist jedoch: Das Kapital kann durch keine Börsenentwicklung abgewertet werden!

 

 

Eine energetische Sanierung am Gebäude bringt folgende Vorteile:

*  geringerer Energieverbrauch
* dadurch geringere Heizkosten (bzw. bei steigenden Energiepreisen nur eine sehr moderate Steigerung der persönlichen Heizkosten)
* der Wohnkomfort im Gebäude wird wesentlich erhöht
* der Wert des Gebäudes steigt durch eine energetische Sanierung stark an
* das eingesetzte Kapital ist vor den Schwankungen des Kapitalmarktes sicher. Es erfährt eine Steigerung durch die Heizkosteneinsparung und den Gebäudewert.
* die Investition stellt eine prima Rentenversorgung dar, um zukünftig mit geringeren Heizkosten seinen Lebensalltag beschreiten zu können.


Nähere Informationen können Sie aus dem Artikel der Deutschen Energieagentur (DENA) entnehmen.



Ratespiel Nennen Sie die größten Energieverbraucher

Kennen Sie die größten Energieverbraucher in Ihrem Haushalt?

Zur Auswahl stehen folgende Verbraucher:

PKW / Haushaltsstrom / Warmwassererzeugung / Erzeugung von Heizwärme

Wählen Sie unter den folgenden Energieverbrauchern im Haushalt den anteilsmäßig größten Energieverbraucher aus.
Bringen Sie die folgenden Energieverbrauchen in eine Reihenfolge, beginnend mit dem höchsten Energieverbraucher.

- PKW
- Haushaltsstrom
- Raumwärmeerzeugung
- Warmwasserbereitung
 
Die Kenntnis über die größten Energieverbraucher ist insbesondere dann wichtig, wenn mit geringstmöglichem Aufwand Energie gespart werden soll. Durch Maßnahmen an den größten Energieverbraucher kann am meisten Energie gespart werden.
 
 

Zur Auflösung scrollen Sie bitte weiter nach unten.
 
 
 
 
 

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Aufteilung des Energieverbrauchs in einem durchshcnittlichen Haushalt

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Aufteilung der gebäudeinternen Energieverbräuche (Durchschnitt)


Möchten Sie Ihre Heizkosten reduzieren?

Geben Sie Ihr Geld lieber für Extras des täglichen Lebens als für Heizkosten aus?

 

Haben Sie Angst vor einem unüberschaubaren Anstieg Ihrer Heizkosten in den nächsten Jahren?

 

Möchten Sie mit sinnvollen Investitionen zukünftig Ihre Heizkosten senken?

 

Surfen Sie weiter, dann entdecken Sie wichtige Tipps zum Energie sparen!

 

Die Heizkosten sind in den letzten Monaten dermaßen stark angestiegen, dass diese ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Wie kann man dagegen steuern?
Die nebenstehende Grafik verdeutlicht den Anstieg der Rohölkosten in den letzten 40 Jahren. Von ca. 1968 bis Anfang 2008 war ein durchschnittlicher jährlicher Preisanstieg von ca. 8,5 % zu verzeichnen. In den letzten zwanzig Jahren betrug der Preisanstieg ebenfalls verhältnismäßig "moderate" 9,5 %. In den letzten 10 Jahren erfolgte eine jährliche Teuerung von ca. 16%. Der bisherige größte Sprung passierte vom Mai 2005 bis zum Mai 2008 mit einer Verdoppelung des Preises. (dies entspricht einem 33% jährlichen Preisanstieg). Auch zukünftig werden von den Experten kräftige Preissteigerungen bei den Energiekosten erwartet. Dieses Beispiel ist auf den Brennstoff Öl bezogen kann aber mit geringen Abwandlungen auch auf andere Brennstoffe (Gas, Holz, Elektro u.s.w.) übertragen werden.
Bei diesen Preisentwicklungen ist es sinnvoll über sparsamen Umgang mit Energie nachzudenken.


Der Energieverbrauch eines Gebäudes ist nicht nur von den Eigenschaften der Gebäudedämmung und der Heiztechnik abhängig. Einen wesentlichen Einfluss bildet auch das sog. "Nutzerverhalten". Darunter versteht man das Verständnis der Bewohner sparsam mit Energie umzugehen. Mehrere Untersuchúngen bestätigen, dass in Gebäuden mit absolut gleicher Bauweise die Verbräuche enorm abweichen können. Die untenstehende Grafik zeigt als Beispiel eine hessische Untersuchung an 27 baugleichen Häusern. Die Untersuchungen beziehen sich auf die gleiche Heizperiode, so dass die Differenzen nicht mit verschiedenem Klima zu beantworten sind.
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Auch bei Gebäuden mit geringsten Energiebedarf (sogenannte Passivhäuser) ist das Nutzerverhalten der ausschlaggebende Faktor über den Energieverbrauch. Das ist ganz deutlich aus der weiteren Grafik ersichtlich, die beweist. Damit ist bewiesen, dass hervorragende Technik nur so sparsam ist, wie der Nutzer damit umgeht (umgehen kann). Beeindruckend ist die Differenz zwischen dem sparsamsten und dem verschwenderischten Bewohner, weil der sparsame Nutzer bei gleicher Gebäude- und Heiztechnik lediglich 1/5 des Energieverbrauchs hat. Bei dem Niedrigenergiehaus ist das Verbrauchsniveau zwar insgesamt höher, aber die Schwankungsbreite liegt "lediglich" bei dem Faktor 3.5   Daraus ist ersichtlich, dass bei verbessertem energetischen Standard die Nutzereigenschaften der Bewohner immer entscheidender über den Verbrauch entscheiden.

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Einfluss des Nutzerverhaltens bei ansonsten gleichen Bedingungen in baugleichen Gebäuden.

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Einfluss des Nutzerverhaltens bei ansonsten gleichen Bedingungen in baugleichen Passivenergiehäusern


Die Grafik verdeutlicht sehr gut, dass sowohl eine Abweichung nach oben als auch nach unten alleine durch energiebewußtes Verhalten der Bewohner möglich ist.
Und das Tollste daran ist: Sparsamer Umgang mit Energie ist einfach erlernbar. Wenn Sie die untenstehenden Tipps befolgen, wird Ihre Energierechnung künftig merklich geringer ausfallen.
 


*Müssen die Räume auch nachts voll geheizt werden oder genügt ein abgesenktes Temperaturniveau? (eine Absenkung der Raumtemperatur unter ca. 17° C ist wegen des
Aufheizaufwands am nächsten Morgen allerdings nicht sinnvoll). Moderne Regelungen erlauben die automatische Reduzierung während der frei vorwählbaren Absenkzeiten.
*Kann die Raumtemperatur tagsüber etwas abgesenkt werden? (eine Absenkung um 1°C spart ca. 6% Heizkosten)
Folgende Raumlufttemperaturen gelten als Richtwerte:
Schlafzimmer 16-17°C (bei älteren Menschen bis zu 20°)

Wohnzimmer: 20°C

Küche: 18°C

Bad: 22°C

Kinderzimmer: 20°C

Flur: 15°C

Treppenhaus: 10°C (außerhalb der eigenen Wohnung, z.B. im Mehrfamilienhaus)

Aus medizinischer Sicht liegt die ideale Raumlufttemperatur bei 18-20°C und 30-65% Raumluftfeuchte.

Je nach individuellen Bedürfnissen und den Oberflächentemperaturen der raumumschließenden Wände ergeben sich Abweichungen nach oben oder unten. Bei einer gut isolierten Außenwand entsteht beispielsweise eine höhere Oberflächentemperatur, weshalb es in diesen Räumen auch bei niedriger Raumtemperatur noch behaglich ist. Auch Strahlungswärme erhöht die Oberflächentemperatur, weshalb sich z.B. Kachelöfen u.ä. einer außerordentlichen Beliebtheit erfreuen. Dagegen muss bei schlecht gedämmten Wänden (z.B. mit großen Fensterflächen aus den 70er und 80er Jahren mit altersbedingten Undichtheiten) die "abstrahlende Kälte" dieser Bauteile durch eine höhere Raumlufttemperatur ausgeglichen werden.

*Liegt die Oberflächentemperatur an den Außenwänden um mehr als 3°C unter der Raumlufttemperatur handelt es sich um ungenügend isolierte Bauteile. Bei nächster Gelegenheit sollte deshalb an eine energetische Sanierung dieser Bauteile gedacht werden, weil neben der Energieeinsparung der Wohnkomfort und das Behaglichkeitsgefühl in der Wohnung sehr deutlich erhöht werden.
*Keinesfalls mäßig geheizte Räume abend durch Einleiten warmer Zimmerluft aus beheizten Räumen überschlägig erwärmen. (An den kalten Außenwänden der
unbeheizten Räumen kondensiert die warme, feuchte Luft aus den stärker beheizten Räumen und verursacht Feuchtigkeits - und Schimmelprobleme.)

*Sind Ihre Heizkörper elegant in Heizkörpernischen versteckt? Daann besitzen Sie leider durch Schwächung des Außenmauerwerks ein großes Leck in der raumumschließenden Gebäudehülle. Durch die Anbringung von Metallfolie mit Dämmunterlage können die Wärmeverluste spürbar verringert werden. Wenn dies aus Platzgründen nicht möglich ist, erfolgt durch die Anbringung einer reflektierenden Folie bereits ein großer Erfolg. (Wärme wird durch die Folie wieder in den Raum zurückgestrahlt.)
*Haben Sie Thermostatventile an den Heizkörpern? Wenn nicht, dann sollten Sie sofort nachrüsten, denn durch die automatische Temperaturregelung, welche sich spezifisch für
jeden Raum einstellen lässt, kann jede Menge Energie gespart werden. Für nur zeitweise benutzte Räume empfehlen sich elektronische Heizkörperventile. Damit wird nicht nur
die Raumwärme konstant gehalten, sondern kann auch zeitabhängig mit unterschiedlichem Temperaturniveau automatisch beheizt werden.
*Wird Ihr Thermostatventil ungehindert von der Raumluft umströmt oder befindet sich dies z.B. hinter einem Vorhang verdeckt?  "Versteckte" Heizkörper können die Raumwärme nicht exakt erfassen und regeln daher falsch. Abhilfe schaffen sog. Fernfühler, welche die Raumlufttemperatur an einer frei umströmten Stelle des Raumes erfassen.

*Beim Lüften sollen die Heizkörper grundsätzlich zugedreht werden

*bei alten und undichten Fenstern ist die Fugenabdichtung eine kurzfristige Behelfslösung. Langfristig ist sinnvoll die undichten Bauteile gegen neuwertige, dichte Bauteile auszutauschen. (Meist werden durch Abdichtungsmaßnahmen an Fensterflügeln Undichtheiten an anderen Stellen geschaffen)

*wenn Heizkörper gluckernde und gurgelnde Geräusche von sich geben ist es allerhöchste Zeit diese zu entlüften. Ansonsten heizen die Heizkörper nur noch mit verminderter Leistung.

*wie andere technische Anlagen auch, benötigt Ihre Heizung eine Wartung. Durch jährliche Reinigung der Wärmetauscherflächen und optimierter Brennereinstellung lassen sich schnell größere Brennstoffmengen sparen.

*Ist die Regelungseinrichtung Ihrer Heizungsanlage auf Ihre persönlichen Bedürfnisse eingestellt? Heizungsregelungen, die noch nicht an die speziellen Gegebenheiten des Gebäudes und der Bewohner angepasst wurden sind die reinsten Energievernichter. Durch eine Einstellung durch einen Fachbetrieb erhalten Sie eine deutlich verminderte Energierechnung bei gleichbleibenden Wohnkomfort. Weiterführende Infos zur Optimierung der Regelungseinstellung finden Sie im Download unter den Erläuterungen zum nächsten Bild.


*Falls außenliegende Rollos vorhanden sind diese nachts herunterlassen. (durch die entstehende Luftschicht zwischen Fenster und Rollo wird der Wärmeabtransport merklich vermindert)
*Haben Sie "versteckte" Heizkörper in Ihrer Wohnung?. Heizkörper hinter Eckbänken, Vorhängen u.s.w. können ihre Wärme nicth gut in den Raum abstrahllen sondern erwärmen hauptsächlich den Zwischenraum von Heizkörper und davorstehendem Gegenstand. Wenn Ihr Heizkörper frei zugängig ist, kann er seine volle Leistung an den Raum abstrahlen und wird dadurch wirtschaftlicher!

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Beeinflussungsmöglichkeiten des Energieverbrauchs durch Nutzerverhalten


Die Bilder zeigen beispielhaft, wie verschiedene Möglichkeiten den Energieverbrauch eines Raumes erhöhen oder vermindern.
*Bild 1 zeigt den normalen Energieverbrauch mit Standardbedingungen
*Bild 2 gibt den erhöhten Energieverbrauch durch langen Vorhang vor dem Heizkörper wieder. (gilt analog auch für davorstehende Möbel)
*Bild3 zeigt die Verbrauchsminderung durch einen halblangen Vorhang (nur bis Fensterbank). Hierbei spielt der Effekt eine große Rolle, dass die Wärme durch den Vorhang bedingt nicht direkt am Fenster hochziehen kann.
*Bild 4 zeigt die Verbrauchsminderung der Standardbedingungen (Bild1, jedoch mit geschlossenem Aussenrollo.
*Bild5 ist das Resultat aus vorgezogener Halbgardine und geschlossenem Rollo
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*Wird das Warmwasser Ihrer Heizungsanlage mittels Zikulationspumpe zu den Zapfstellen gefördert? Dann überprüfen Sie bitte ob die Betriebszeiten mit den Nutzungszeiten
des Warmwassers übereinstimmen. Bei unregelmäßigen Betriebszeiten kann die Pumpe über Tastschalter oder Strömungsschalter individuell eingeschaltet werden. Eine
Zeitschaltuhr mit bedarfsgerechter Programmierung ist der einfachtse Weg um wertvolle Energie zu sparen
*Muss für kleine Wassermengen (Zähne putzen, kurzes Hände waschen) warmes Wasser eingesetzt werden? (bei kleinen Zapfmengen bleibt meist ein Großteil der
Energiemenge unbenutzt in der Versorgungsleitung stehen)
*Können Perlatoren und andere Wassersparer eingesetzt werden, welche bei gleichem Komfort die Wassermenge erheblich reduzieren? (Zusatzvorteil: geringerer
Wasserverbrauch)
*Erscheint Ihnen eine Dusche erfrischender als ein Wannenbad? Energiesparender ist es allemal, da beim Duschen nur ca. ein Fünftel der Wassermenge eines Vollbades
benötigt wird. Dies spart nicht nur Energiekosten sondern auch Wasser- und Abwasserkosten.
*Ist die Temperatur Ihres Warmwasserboilers bedarfsgerecht eingestellt? Meist reichen bereits 40-45° Boilertemperatur um genügend Wärme für eine Dusche zu haben. Bei
langen oder schlecht gedämmten Rohrleitungen sind evt. etwas höhere Temperaturen erforderlich. Probieren Sie es einfach aus, indem Sie die niedrigste Temperatur einstellen,
die Ihnen noch genügend warmes Wasser liefert. Bedenken Sie, dass unnötig erhitztes Wasser nicht nur mehr Heizenergie kostet sondern dass zusätzlich durch höhere
Temepraturen die Verkalkung stark beschleunigt wird.
*Nutzen Sie gerne die Kippfensterfunktion während der Heizperiode? Dann könne Sie sehr viel Energie durch optimiertes Lüften sparen (Fensterflügel für max. 5-10 Minuten voll
öffnen und wenn möglich für Durchzug sorgen -danach Fenster wieder schließen)
*Besorgen Sie sich einen Hygrometer (Luftfeuchtigkeitsmessgerät)und wiederholen Sie den Lüftungsvorgang (siehe oben) ab ca. 60% relativer Feuchte. Bei Bedarf kann ich
Ihnen gerne einen Hygrometer besorgen.
*Sind die wärmeführenden Rohrleitungen (für Heizkörperversorgung und Warmwasserleitungen) ausreichend stark gedämmt um unnötige Wärmeverluste in unbeheizten Räumen
zu vermeiden? Haben Sie auch an die Dämmung der wärmeführenden Leitungen im Heizraum und anderen Kellerräumen gedacht?
*Mit geringem finanziellem Aufwand bringt die Dämmung der obersten Geschossdecke (oberer Raumabschluss zum unbeheizten Dachboden) enorme Energieeinsparung. Das Auslegen mit Wärmedämmmaterial kann u.U. als Eigenleistung erfolgen. Nach der Abdeckung mit z.b. hölzernen Verlegeplatten ist der Dachboden auch wieder begehbar.
*Ist die Dämmung des Dachs, der Außenwände und die Dichtheit der Fenster auf dem neuesten Stand? Ist die Einbindung einer Solaranlage oder der Heizkesseltausch sinnvoll?
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Zur Beantwortung dieser individuellen Fragen stehe ich Ihnen als erfahrener Energieberater gerne zur Verfügung. Fordern Sie mich und stellen meine Fähigkeiten bei einer Energieberatung auf die Probe.
Gerne helfe ich Ihnen auch bei Fragen zur energetischen Gebäudesanierung und zeige Ihnen als Sachverständiger der KfW -Bank die Fördermöglichkeiten speziell bei Ihrem Sanierungsvorhaben auf.
 
Weitere Infos zum sparsamen Umgang mit Energie können Sie aus dem untenstehenden Download entnehmen. Darin sind sehr wertvolle Informationen und Links zum Thema "Energie sparen" enthalten.





Bundesland: Bayern
- Zentralinnungsverband (ZIV) -

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