Der Kaminkehrer: Ihr Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperte

bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger

Klaus Herrmann

Wärmepumpe - DIE ideale Heizquelle der Zukunft??

Die Wärmepumpe ist der Wärmeerzeuger, welcher mehr Nutzenergie erzeugt als an Energie für den Betrieb benötigt wird. Diesen Wirkungsgrad erreicht kein konventioneller Wärmeerzeuger.

 

Wo liegt hier der Haken, da es doch laut den physikalischen Gesetzen keinen Wirkungsgard von mehr als 100% geben kann?

 

Es ist tatsächlich so, dass die Wärmepumpe - je nach Bauart - aus 1 KW Antriebsenergie ca. 4-5 KW Wärmeenergie erzeugt. (Das Verhältnis von benötigter Antriebsenergie und gelieferter Wärmeenergie wird als Leistungszahl bezeichnet. - bei 1 KW Energieeinsatz und 5 KW Wärmeenergie liegt die Leistungszahl demnach bei 5). Dies beruht darauf, dass die hineingesteckte Energie lediglich zum Antrieb des Aggregats dient, die gewonnene Energie aber zusätzlich die Wärme aus dem genutzten Medium (Luft, Wasser, Erdwärme) enthält. Die Wärme, die diesen Medien entzogen wird, bleibt der Berechnung des Wirkungsgrades unberücksichtigt.

Mit diesem Wissen ist der scheinbare Widerspruch zu den Naturgesetzen erklärbar. Bei der Nutzung der Wärmepumpentechnik bedeutet dies aber für den Hausbesitzer trotzdem: Mit geringer Menge an bezahlter Antriebsenergie und der Bereitstellung von kostenloser Umweltwärme kann eine gute Wirtschaftlichkeitsberechnung geführt werden.

 

Wie ist die Wärmepumpe bei ganzheitlicher Betrachtung einzustufen?

Für die Wärmepumpe wird in den meisten Fällen Strom als Antriebsenergie verwendet. Leider ist die Stromerzeugung - noch - die unwirtschaftlichste Erzeugung von Energie. Um eine Energie von 1kWh an der Steckdose zu erhalten, müssen beim momentanen Energiemix ca. 3 kWh Rohstoff (z.B. Kohle, Öl, Gas, Uran) verheizt werden. (Der Faktor des Umsetzungsverhältnisses von Primärenergie zu Strom schwankt je nach Art der Stromerzeugung, kann aber durchschnittlich mit rund 3 angesetzt werden).

Unter Einbeziehung dieser Tatsache erscheint der Wirkungsgard der Wärmepumpe schon geringer, weil die erzeugte Energiemenge durch 3 geteilt werden muss. Es wird in der Gesamtbetrachtung immer noch ein überragendes Ergebnis erzielt solange die Leistungszahl deutlich den Wert 3 überschreitet.

 

Die von den Herstellern angegebenen Leistungszahlen sind abhängig von der Bauart der Wärmepumpe, den Temperaturen des Umweltmediums und der benötigten Heizwassertemperatur. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen (also Wärmepumpen welche die Wärme aus der Umgebungsluft auf das Heizungswasser übertragen) ist die Leistungszahl grundsätzlich geringer als bei Nutzung von Wasser als Umweltmedium.Bei niedrigem Temperaturniveau des Umweltmediums wird die Leistungszahl bei allen Bauarten nochmals geringer. Ebenso sinkt die Leistungszahl, wenn ein höheres Temperaturniveau für den Heizkreis benötigt wird. Aus diesem Grund sind Heizungssysteme ideal, welche mit geringenn Vorlauftemperaturen auskommen können (z.B. Fussbodenheizung oder Wandheizung)

 

So verschlechtert z.B. auch ein hoher Bedarf an Warmwasserbereitung die Leistungskennzahl erheblich, weil hier ein hohes Temperaturniveau erforderlich ist. Ein höheres Wärmebedürfnis in den Wohnräumen trägt aufgrund der höheren Heiztemperaturen genauso zu einer geringeren Leistungszahl bei.

Die Auslegung der Wärmepumpen erfolgt in der Regel auf Dauerbetrieb mit kontinuierlicher aber kleinerer Leistung als dies bei herkömmlichen Wärmeerzeugern geschieht. Dies kann bei kalter Witterung dazu führen, dass die Räume von der Wärmepumpe nicht genügend erwärmt werden können. Um dem vorzubeugen wird häufig ein Elektrowärmetauscher (Zusatzheizpatrone) in das Heizungssystem eingebaut um die fehlende Wärme zu erzeugen. In dieser Betriebsart wird die Gesamtwirtschaftlichkeit stark nach unten getrieben, weil aus der für die Erzeugung benötigten ca. 3 kWh nur 1 kWh als Wärmeenergie genutzt werden kann!

 

Die Leistungszahlen der Wärmepumpenhersteller beziehen sich jedoch grundsätzlich auf die Normbedingungen und werden auf Prüfständen unter optimalen Bedingungen ermittelt. Die zugrunde gelegten Parameter weichen insbesondere an kalten Wintertagen extrem stark von den nach Norm ermittelten Leistungszahlen ab. Eine Aussage über die tatsächliche Wirtschaftlichkeit einer Wärmepumpe kann nur dann getroffen werden, wenn die tatsächlichen Einsatzbedingungen bekannt sind und zugrunde gelegt werden. Dies lässt sich aber mit der endgültigen Sicherheit erst nach den ersten Betriebsjahren genau sagen. Es gibt zwar praxiserprobtee Rechenprogramme welche die Leistungskennzahl nach realitischeren Bedingungen bestimmen können. Die endgültigen Parameter sind jedoch immer vom Nutzer abhängig und ergeben sich erst im Laufe der Benutzungszeit. Es ist natürlich möglich bei der Eingabe der Parameter von den schlechteren Werten auszugehen, aber ob dies für den Verkaufserfolg förderlich ist sei dahingestellt.

 

Die tatsächlich erreichte Leistungszahl lässt sich nach dem Betrieb der Wärmepumpe leicht selbst ausrechnen. Es muss dann nur die abgegebene Wärmemenge (sofern an Wärmepumpe ablesbar) durch die eingesetzte Energiemenge (sofern Zwischenzähler vorhanden) geteilt werden. Das Ergebnis ist die tatsächliche Leistungszahl.

Bei diesen Berechnungen ergeben sich selbst bei den effektivsten Wärmepumpenanlagen in der tatsächlichen Praxis Werte von ca. 3 bis max. 3,4. Bei schlechteren Bedingungen ist errechnen sich öfters Leistungszahlen im Bereich von 2,5-2,8. Beim Vergleich mit anderen Wärmeerezugern ist zudem der Preisaspekt zu berücksichtigen. So besitzt z.B. 1 Liter Heizöl oder 1m³ Gas ziemlich genmau den zehnfachen Energiegehalt von Strom. Hier sollte auch die betriebswirtschaftliche Überlegung aufgrund des wesentlich teuren Kaufpreises von Wärmepumpen berücksichtigt werden.

 

Wer vor dem Kauf einer Wärmepumpe sicher gehen will, dass die Wärmepumpe den gewünschten Gesamtwirkungsgrad erzielt, sollte sich dies vor dem Kauf berechnen und garantieren lassen.

 

Die Wärmepumpe ist ein hervorragendes MIttel um die Umweltwärme für die Beheizung der Wohnräume zu nutzen. Im Moment steht dem lediglich der hohe Energieaufwand bei der Stromerzeugung entgegen. Dies ändert sich jedoch dann, wenn ein größerer Anteil an erneuerbaren Energien in die Stromerzeugung einfliesst. Eine andere Alternative ist der Betrieb einer Wärmepumpe mit einer anderen Energieart (z.B. Gas). Hier wird für die Erzeugung von 1 kWh "nur" ein Energieeinsatz von 1,1 kWh benötigt.

 

Weitergehende Informationen können Sie sich von der Internetseite mit dem nachfolgenden Link holen.


Reich werden durch eingesparte Energie

Schon der Automobilwerkgründer Henry Ford erkannte sehr früh:

"Reich wird man nicht durch das was man verdient, sondern durch das was man nicht ausgibt"

 

In die heutige Zeit übersetzt lautet dieses Zitat treffend:

 

"Reich wird man nicht durch das was man verdient, sondern durch das was man nicht verheizt"

Einen sehr interesseanten Weg sieht die Deutsche Energieagentur (DENA) als Ausweg aus der Finanzkrise. Anstatt Finanzmittel einer ungewissen Zukunft zu überlassen, ist es eine ernsthafte Überlegung diese Gelder in die Immobilie zu investieren. Vorteil: Die Rendite ergibt sich aus der Einsparung durch geringeren Energieverbrauch bei zukünftig steigenden Energiepreisen. Gleichzeitig wird das Gebäude modernisiert, was eine enorme Wertsteigerung des Gebäudes darstellt. Das schönste ist jedoch: Das Kapital kann durch keine Börsenentwicklung abgewertet werden!

 

 


Eine energetische Sanierung am Gebäude bringt folgende Vorteile:

*  geringerer Energieverbrauch
* dadurch geringere Heizkosten (bzw. bei steigenden Energiepreisen nur eine sehr moderate Steigerung der persönlichen Heizkosten)
* der Wohnkomfort im Gebäude wird wesentlich erhöht
* der Wert des Gebäudes steigt durch eine energetische Sanierung stark an
* das eingesetzte Kapital ist vor den Schwankungen des Kapitalmarktes sicher. Es erfährt eine Steigerung durch die Heizkosteneinsparung und den Gebäudewert.
* die Investition stellt eine prima Rentenversorgung dar, um zukünftig mit geringeren Heizkosten seinen Lebensalltag beschreiten zu können.


Nähere Informationen können Sie aus dem Artikel der Deutschen Energieagentur (DENA) entnehmen.


Kostenersparnis und Wohnwertsteigerung durch Sanierung

Mit diesem Simulationsprogramm können Sie spielerisch austesten, wie sich Maßnahmen zur energetischen Sanierung auf die Heizkosten eines Gebäudes auswirken. Nachdem Sie einige Varianten getestet haben erhalten Sie ein Gefühl wie sich Sanierungsmaßnahmen an Ihrem eigenen Gebäude auswirken können.

Haben Sie Angst, dass Ihnen die Heizkosten zukünftig Ihre gute Laune vermiesen?
Möchten Sie Ihre Heizkosten reduzieren?
Steht bei Ihnen ohnehin eine Sanierung am Gebäude an (z.B. Außenputz, Erneuerung der Dacheindeckung u.s.w.)<


Mit Hilfe des untenstehenden Links (am Textende) können Sie spielerisch feststellen, wie sich energetische Sanierungsmaßnahmen auf Ihr Gebäude auswirken. In dieser Simulation steht Ihnen ein typisches Einfamilienhaus älteren Baujahres zur Verfügung. Ziel der Simulation ist es mit dem vorhandenen Budget eine Sanierung durchzuführen, damit später möglichst wenig Energie verbraucht wird.

Natürlich kann diese Berechnung keine detaillierten Aussagen für Ihr Gebäude ergeben. Um sich die Auswirkungen am eigenen Gebäude dennoch verdeutlichen zu können ist grundsätzlich eine Energieberatung sinnvoll. Dabei werden Ihnen in einer rechnerischen Gegenübertellung der momentane Zustand Ihres Gebäudes und der Sanierungszustand angezeigt. Mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung kann der momentane Aufwand für die Sanierung den zukünftigen Energiekosten gegenübergestellt werden. Da auch zukünftig mit einer weiteren Energiepreissteigerung in größerem Ausmaß zu rechnen ist, amortisieren sich solche Investionen am Gebäude bereits deutlich vor Ablauf der üblichen Nutzungszeiten. Zudem sind sie eine excellente Absicherung gegen steigende Heizkosten in zukünftigen Jahren. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn die Heizkosten von einem niedrigerem Budget (z.B. Rente) bestritten werden müssen. Eine energetische Investition ist demnach auch eine hervorragende Altersabsicherung und ist eine Investition in die Zukunft.
Zum Programmstart bitte auf den Linkverweis drücken!



ModernuS ? modernisieren und sparen


energetische Gebäudesanierung

Wie können die zukünftigen Heizkosten auf ein erträgliches Maß gedrosselt werden?

*Ist die Dämmung des Dachs, der Außenwände und die Dichtheit der Fenster auf dem neuesten Stand? Ist die Einbindung einer Solaranlage oder der Heizkesseltausch sinnvoll? Zur Beantwortung dieser individuellen Fragen stehe ich Ihnen als erfahrener Energieberater gerne zur Verfügung. Fordern Sie mich und stellen meine Fähigkeiten bei einer Energieberatung auf die Probe. Gerne helfe ich Ihnen auch bei Fragen zur energetischen Gebäudesanierung und zeige Ihnen als Sachverständiger der KfW-Bank die Fördermöglichkeiten speziell bei Ihrem Sanierungsvorhaben auf. 

*Bitte denken Sie daran, dass sich Investitionen in die energetische Sanierung meistens nicht sofort rechnen, aber im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnten kontinuierlich Energiekosten sparen. Nach der Amortisationszeit bleibt Ihnen jeden Monat wertvolles Geld für zusätzliche Ausgaben übrig, welches Sie bisher für Heizkosten aufgewendet haben.
*Es ist äußerst sinnvoll jede Sanierungsmaßnahme am Gebäude mit einer energetischen Sanierung zu koppeln. Versäumen Sie nicht den Zeitpunkt dieser Maßnahme, weil die nächste Gelegenheit vielleicht erst wieder in Jahrzehnten ansteht. (die Dämmung der Außenwand im Zuge der Putzerneuerung stellt eine relativ geringe Investition dar. Jjedoch amortisiert sich dieselbe Maßnahme wesentlich schlechter, wenn der Außenputz noch intakt ist. Daher sollten beide Maßnahmen immer zu einem Zeitpunkt ausgeführt werden)
*Fassen Sie mehrere Maßnahmen zu einer Gesamtmaßnahme zusammen so entstehen bei fachgerechter Ausführung keine bauphysikalischen Probleme und Sie können leichter die Bedingungen für Fördermittel (z.B. über die KfW-Bank) erfüllen.
*Sprechen Sie mich an, damit ich für Sie verschiedene Maßnahmen vergleichen kann. Durch den Auswahl der effektivsten Maßnahme werden Sie mit den geringsten Heizkosten belohnt.  - Können Sie das gesparte Geld nicht sinnvoller ausgeben als für Heizkosten?
*Steigern Sie den Wohnwert und Verkaufswert Ihres Immobilie durch eine energetische Sanierung! (oder würden Sie gerne ein Haus mit mehrfach überhöhten Heizkosten erwerben?)
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In der nachfolgenden Tabelle erhalten Sie einen Überblick über das durchschnittliche Sparpotential eines freistehenden Einfamilienhauses (kein Reihenhaus oder Doppelhaus). Die Werte wurden vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung veröffeentlicht und beziehen sich auf Gebäude, die sich bis jetzt im Orginalzustand (ohne bisherige energetische Sanierung) befinden. Die Anhaltswerte sind darauf berechnet, wenn die Sanierungsmaßnahmen als Paket ausgeführt werden. Bei dem Herauspicken von Einzelmaßnahmen können sich Abweichungen von den Anhaltswerten ergeben.
Bei den Sanierungsmaßnahmen wird davon ausgegangen, dass nach der Sanierung das Anforderungsniveau für Neubauten nach der Energieinsparverordnung erreicht wird.


Einfamilienhaus, freistehend (ohne direkte Nachbarschaftsbebauung an den Außenwänden)
Baujahr
bis 1968
Baujahr
1969-1978
Baujahr
1979-1984
Baujahr
1984-1994
Gesamtpotential66 %64 %57 %48 %
Dachdämmung10 %14 %6 %4%
Aussenwand-dämmung21 %18 %17 %20%
Kellerdecken-dämmung9 %4 %5 %4%
Fenster
(Erneuerung)
3 %4 %4 %2%
Heizungsanlage (Erneuerung)18 %19 %18 %11%
Einbau einer thermischen Solaranlage 5 %5 %7 %7%


Die Tabelle enthält eine Übersicht über das Einsparpotential in Abhängigkeit des Gebäudebaujahres. Je nach individueller Bauausführung und der Möglichkeit der Umsetzung von Sanierungsmaßnahmen ergeben sich Abweichungen. Um eine verlässliche Aussage für Ihr Gebäude zu bekommen erstelle ich Ihnen gerne einen individuellen Energieberatungsbericht. Aus dieesem können Sie dann einfach erkennen, welche Maßnahmen an Ihrem Gebäude besonders sinnvoll sind. Bei der Umsetzung der Sanierung und der Beantragung von Fördermitteln bin ich Ihnen ebenfalls gerne behilflich. Als Sachverständiger für die KfW-Bank bin ich der geeignete Berater für die Beantragung von Fördermitteln aus den energetischen Sanierungsprogrammen. Bitte sprechen Sie mich bei Interesse vertrauensvoll an. 


Wichtige Gesichtspunkte zur Durchführung einer Sanierungsmaßnahme
Eine energetische Sanierung ist in den allermeisten Fällen mit einer höheren finanziellen Aufwendung verbunden. Trotz der steiegenden Energiepreise entsteht dadurch die grundlegende Frage "soll ich jetzt sanieren".
Eine energetische Sanierung in bestmöglicher Qualität ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn am Gebäude soweiso Sanierungsmaßnahmen anstehen.
- z.B. bei marodem Aussenputz sollte unbedingt eine Wärmedämmung mit angebracht werden
-z.B. bei Erneuerung der Ziegleindeckung sollte unbedingt eine Wärmedämmung der Dachflächen durchgeführt werden.
Bei der Abschätzung dieser Fragen gilt es zu bedenken, dass diese Sanierungsmaßnahmen nur in sehr langen Abständen durchgeführt werden (etwa 30-40 Jahre). Zudem ist eine energetische Sanierung insbesondere dann wirtschaftlich, wenn sie mit einer bestehenden Maßnahme verbunden werden kann. Daher kommt die nächste sinnvolle Gelegenheit erst wieder nach Ablauf der Nutzungszeit des Bauteils. In der Zwischenzeit müssen die wahrscheinlich weiterhin stark steigenden Energiekosten bezahlt werden.
Um einen Überblick über die mögliche Entwicklung der Heizkosten zu bekommen habe ich eine Hochrechnung über die Entwicklung zukünftiger Heizkosten anhand eines durchschnittlichen Ein/Zweifamilienhauses für den Download erstellt. Die Berechnung beruht bewusst auf einer sehr moderaten Energiepreissteigerung von 8% jährlich. Diese Steiegerungsrate ist genau der durchschnittliche Prozentsatz der Energiesteigerung der letzen 40 Jahre. Aufgrund der aktuellen sprunghaften Erhöhungen der Energiekosten ist diese Angabe als sehrr niedrig zu bewerten. Aufgrund sämtlicher Prognosen wird sich zukünftig eine wesentlich höhere Steigerungsquote ergeben.
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Zusätzlich steht eine Pressemitteilung der "Deutschen Energieagentur" im Download. Der Bericht befasst sich von staatlicher Seite mit den Fragen zur energetischen Gebäudesanierung, weshalb ich Ihnen diesen Artiekl als objektive Lektüre empfehlen kann.
 


Welche Heizungsanlage ist die richtige?

Fühlen Sie sich von den momentanen Heizkosten überrannt?
 
Suchen Sie eine Heizquelle mit der Sie billiger heizen können?
 
Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir zuerst einen Blick in die Marktwirtschaft werfen. Hierbei stellen wir fest, dass viele Mitmenschen die gleiche Frage stellen und die "billige Energiequelle" suchen. Viele meinen Sie haben Sie gefunden:
*Stückholz
*Holzpellet
*Biostoffe
*Getreide, Stroh u.a.
Bei allen Energiearten gilt jedoch: Sobald sich die Masse auf eine Ersatzenergie stürzt wird diese knapper und deshalb wird der Preis nach oben getrieben.
Gibt es eine Energiequelle, die die Masse nicht kennt oder nicht nutzt und deshalb billig zu haben ist? (Wenn ich eine wüßte wäre ich auch Nutznießer und würde diese nicht verraten, weil sonst der Preis emporschnellt)
Trotzdem gibt es zwei Möglichkeiten zum billigeren Heizen!
1.) Nutzung von Umweltwärme (z.B. Solarenergie, Wärmeenergie aus dem Boden oder der Luft)
2.) Verbesserung der Wärmedämmung des Gebäudes und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Heizungsanlage
3.) Einsatz von Biobrennstoffen
Es war allerdings schon immer so, dass die Götter vor den Erfolg (niedrige Heizkosten) den Schweiss (Investition) gesetzt haben!
Der zuerst aufgeführte Punkt bedarf der genauen Betrachtung des Einsatzzweckes, da mit Umweltwärme nur Heizsysteme mit niedrigen Vorlauftemperaturen wirtschaftlich betrieben werden können. Weitere Infos zum sinnvollen Einsatz von Wärmepumpen rehalten sie auch unter www.waermepumpe-strom.de. Einen ebenfalls sehr interessanter Bericht zur  Wärmepumpe wurde vom BUND Naturschutz verfasst und gibt eine Stellungnahme zur ganzheitlichen Betrachtung des Energieflusses bei mit Strom betriebenen Wärmepumpen ab. Der Bericht kann über den untenstehenden Downnload heruntergeladen werden.

Der zweite Punkt ist an allen Gebäuden umsetzbar und führt zu einer Reduzierung des benötigten Energieeinsatzes und damit dauerhaft zu relativ niedrigen Energiekosten (auch wenn ich eine teuere Energiequelle benutze!)
Brennstoffe und auch Kraftstoffe aus biologischen Stoffen (z.B. Rapsöl als Heizölersatz, Biodiesel u.s.w.) erscheinen auf den ersten Blick als der richtige Ausweg um sowohl Rohstoffe einzusparen als auch CO2 neutral zu handeln. Auf den zweiten Blick wird deutlich, dass bei globaler Umstellung auf erneuerbare Energien
*Anbauflächen benötigt werden, die in Konkurrenz zur Lebensmittelerzeugung stehen
*aufgrund der begrenzten Anbauflächen die Lebensmittelpreise steigen werden. Die finanzstarken Länder werden sich trotzdem die Lebensmittel leisten können. Wie schaut es aber mit Ländern aus, deren Einkommen schon jetzt zu gering ist um die Bevölkerung ausreichend zu ernähren?
*um auf begrenzten Anbauflächen möglichst hohe Erträge zu erzielen, muß die Hektarleistung unbedingt erhöht werden. Dies geschieht durch verstärkte Düngemittelgaben, Entwicklung leistungs- und widerstandsfähigerer Pflanzen (genmanipulierte Pflanzen?). Daraus werden wiederum andere Umweltbelastungen entstehen welche im Moment teilweise noch gar nicht absehbar sind.
*nachwachsende Rohstoffe entlasten die Umwelt durch eine positive CO2-Bilanz im Vergleich zu fossilen Energien. Jedoch ist die Gesamtbilanz strittig, da insbesondere durch hohen Düngemitteleinsatz hohe Lachgasmengen entstehen, welche die Umwelt über 300 mal mehr schädigen als CO2
Der wirkungsvollste Ausweg heisst deshalb:
Energiesparen ist unsere beste Energiequelle
Bei der Lösung unserer Energie- und Umweltbetrachtungen muss verstärkt der ganzheitliche Ansatz umgesetzt werden und sämtliche Auswirkungen unvoreingenommen gegenübergestellt werden. Der Idealweg heißt deshalb, möglichst wenig Energie zu verbrauchen damit auch langfristig für die gesamte Weltbevölkerung gesehen die Energievorräte vorhanden sind.
Wenn die Masse der Bevölkerung nach anderen Energiequellen sucht wird diese schnell ausgebeutet und überteuert werden und vermutlich neue Umweltprobleme hervorrufen. Wird der vernünftige Weg mit sparsamen Haushalten sämtlicher Energiearten beschritten erscheint dies als der idealste Weg.
Für den Einzelhaushalt ergeben sich für jede Entscheidung zusätzlich persönliche Gründe welche in einem Beratungsgespräch abgeklärt werden können. Gerne stehe ich Ihnen hierbei zu einer neutralen Begutachtung Ihrer persönlichen Situation zur Verfügung. Geben Sie mir bei einer Energieberatung die Gelegenheit dazu und ich werde Sie nicht enttäuschen.





Bundesland: Bayern
- Zentralinnungsverband (ZIV) -

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